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Expressive Portraits

Es handelt sich hier um figurative Projektionen.
Die Gemälde sind emotional lebendig und haben ihre energetische Wirkung durch ihre übersteigerte Verfremdung.
Die Farben sind unnatürlich, psychologisch und expressiv. Sie sind emotional aufgeladen. Starke emotionale Spannung zwischen Ausdruck und Fläche, Farbe und Form, Innerlichkeit und Oberfläche ist erkennbar.

Das Portrait inszeniert das Bewusstsein, die Reflexion und die Identität, diese bilden ein psychologisches Kontinuum.
Die Visualisierung ist eine emotionale Übersetzung, mit einer sehr konzeptionellen Projektion. Die Gemälde sind gekennzeichnet durch sichtbare, körperliche Pinselspuren, sie besitzen eine rhythmische Struktur und die Malgesten sind impulsiv und doch kontrolliert. Die Fläche wirkt lebendig, als atme sie.
Das Portrait wird zum psychologischen Ereignis. Wir sehen nicht „jemanden“, sondern „jemand wird gesehen“.

Gabriele Wallers Malerei vereint Vitalität und Reflexion. Die expressiven Acrylportraits sind nicht bloß Darstellungen, sondern Untersuchungen des Sehens selbst.
In der Bewegung von Farbe und Form zeigt sich eine ästhetische Sensibilität, die das Leben in seiner Tiefe berührt und zugleich theoretisch durchdringt. Ihre Kunst denkt – und atmet.

Die Acrylportraits sind intensiv, manchmal eruptiv, aber nie unkontrolliert – sie balancieren zwischen Spontaneität und Struktur, Intuition und Bewusstsein. Die Energie des Pinselstrichs bleibt spürbar, doch sie ist getragen von einer ästhetischen Sensibilität, die auf Klarheit und Resonanz zielt.
Sie malt nicht, um Emotionen auszudrücken, sondern um das Wahrnehmen selbst erfahrbar zu machen – eine Haltung, die an phänomenologische Kunstansätze erinnert.
Jeder Strich, jede Farbfläche ist eine Spur des Sehens, eine Bewegung zwischen Innen und Außen.

So entsteht eine Kunst, die zugleich lebensnah und reflektiert, intuitiv und intellektuell, individuell und universell ist.
Gabriele Waller öffnet mit ihren Bildern einen Raum, in dem die Betrachter*innen nicht nur sehen, sondern ihre eigene Wahrnehmung erleben.